• Walter Borter

Gedanken zum Ehrenkodex



Früher war der Ehrenkodex eine sehr wichtige Angelegenheit. Damals ging es um das nackte Überleben. Die Menschen mussten zusammenhalten, um gegen wilde Tiere, äussere Einflüsse (Regen, Schnee, Wind) und andere Stämme zu überleben.


Auf der Jagd mussten sie eine verschworene Einheit bilden um Erfolg zu haben. So wurden auch ihre Hütten gemeinsam aufgebaut.


Befasst man sich mit dem Ehrenkodex stösst man auch auf kriminelle Gruppierungen, bei welchen ein Verstoss gegen diesen Kodex nicht selten mit dem Tod bestraft wurde.


Der Zusammenhalt bei diesen kriminellen Familien (Mafia, Yakusa) musste gewährleistet sein, damit die Polizei keinen Einfluss auf deren Geschäfte hatte. Ein Fehltritt durften sich die Mitglieder der Yakusa (Japanische Mafia) nicht leisten, da sie sich den kleinen Finger selber mit einem Messer amputieren mussten.


Bei den Kriegern war dieser Kodex von grosser Bedeutung, sie mussten sich 100% auf ihre Freunde verlassen können. Bei den Samurai hatte eine Verletzung des Ehrenkodex einen rituellen Selbstmord (Seppuku, Harakiri) zur Folge.


Wir leben heute in einer modernen Zeit, viele schauen nur darauf, dass sie selber genug haben. Was links und rechts ist, interessiert sie gar nicht. Diese Leute wissen nicht was ein Ehrenkodex ist.


Haben sie nie gelernt sich für Etwas, oder Jemanden bis zum Schluss einzusetzen.

Ist in der heutigen Zeit halt schon was anders, ein sms und der andere steht zb. kurz vor dem abgemachten Termin im alleine...


Auch wir sollten lernen, nach dem Ehrenkodex zu leben, damit wir ohne Probleme weitergehen können. https://www.energieoase.ch/philosophie


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