• Walter Borter

Der Atem und seine heilende Kraft



Die äussere Welt wird durch unsere moderne Art zu Leben immer kleiner und auch entlegenste Ecken sind schnellstens erreichbar. Für viele gerät die eigene Innenwelt mehr und mehr in Vergessenheit. Doch gerade dort liegen Reichtümer von unschätzbarem Wert, die sonst nirgends gefunden werden können.


In unserer atemlosen und naturentfremdeten Zeit ist es heilsam, Körper, Geist und Seele mit der universellen Kraft des Atems (Chi/Qi) zu durchfluten, um sich so wieder auf das Wesentliche auszurichten. Für die meisten Menschen in unserer Kultur ist die Atmung nur ein körperlicher Vorgang, wir bewegen unseren Bauch, unseren Brustkorb auf und ab, um den lebensnotwendigen Sauerstoff in unsere Lungen zu erhalten.

So wird unser erster Atemzug, nach Durchtrennen der Nabelschnur, auch traditionell als der Beginn des Lebens verstanden, ebenso wie der letzte, als dessen Ende. Ohne zu essen sterben wir nach ein paar Wochen, ohne zu trinken nach ein paar Tagen, ohne zu atmen nach ein paar Minuten.


Nicht nur die Einatmung ist wichtig, bei der der gesamte Organismus mit frischem Sauerstoff versorgt wird, sondern auch die vollständige Ausatmung, bei dem Kohlendioxid und andere Abfallprodukte aus den Muskeln und dem Zellstoffwechsel abgegeben werden.


Perfekte Technik: Beim Einatmen dehnt sich im gleichmassigen Rhythmus zunächst dein Bauch, dann die Flanken und schliesslich der Brustkorb. Das anschliessende Ausatmen nimmt etwa doppelt so viel Zeit in Anspruch wie das Einatmen. Diese Fähigkeit geht oft mit zunehmendem Alter langsam verloren. Mit steigender Anspannung wird die Atmung flacher und somit ineffektiver. Bereits im Alter von 30 Jahren lasst die Versorgung der Zellen mit diesem lebenswichtigen Stoff nach, mit 50 Jahren sinkt sie sogar auf die Hälfte. Mit der Folge: Die Mikrozirkulation läuft langsamer, Nährstoffe können nicht in Energie umgewandelt werden und die Schlackenabfuhr kommt in Verzug - die Haut wird fahl, kleine Fältchen werden sichtbar.


Kein Wunder, dass die Art und Weise wie wir atmen für unsere Gesundheit eine mindestens ebenso grosse Rolle spielt, wie unsere Ernährung. Jeder psychosomatischen Krankheit - und das sind im weitesten Sinne alle Krankheiten, da jede auch einen psychischen Aspekt hat - entspricht ein krankes Atemmuster. Und da wir den Atem regulieren können, haben wir damit nicht nur ein Diagnoseinstrument in der Hand, sondern auch ein Heilmittel.

Alles Spricht für Tai-Chi Chuan und Qi Gong

Über Jahrhunderte hinweg haben verschiedene Kulturen Atemübungen entwickelt, die das Bewusstsein beeinflussen. In welchem körperlichen und seelischen Zustand wir uns befinden, ist grösstenteils vom freien Fliessen der Lebensenergie (Chi/Qi) abhängig.


Im Tai-Chi Chuan der EnergieOase® & Chin-Woo wird nicht nur auf die Körperhaltung geachtet, sondern auch auf die bewusste Atmung.


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